"Macht Und Dummheit" songtext

"Macht Und Dummheit"

Lang schon bin ich auf der Welt
Als dass mir jeder Stand gefällt
Der König frisst, der Bettler hungert
Die Dirne vor dem Himmel lungert

Als Narr hab ich Spott und Zwietracht gesät
Hab als Priester um Erlösung gefleht
Weit haben mich die Füße getragen
Hört, hört mich sagen

Niemals
Ich werde nie ewig sein
Niemals
Dummheit wird mein Henker sein

Ich kenn' Menschen mannigfalt
Klein und groß, jung und alt
Im Himmel röstet diese Brut
Ergebenheit die schürt die Glut

Wo Macht und Lüge Wahrheit tritt
Tut die Dummheit meist den ersten Schritt
In der Hölle ist das Paradies
Reich an Tagen, hört mich sagen

Niemals
Ich werde nie ewig sein
Niemals
Dummheit wird mein Henker sein

Stumpfsinn wärmt des Thrones Lehne
Der Pfeil liegt auf der Sehne
Bereit zum Schuss mich zu strecken
Hab gewagt mein' Stolz zu wecken

Der Schütze zittert schweißdurchnässt
Ein Fingerzeig ihn warten lässt
Die Augen zu, er hält inne
Der Sonne Glanz durchfährt die Sinne

Niemals
Ich werde nie ewig sein
Niemals
Dummheit wird mein Henker sein

Niemals, Niemals
Ich werde nie unsterblich sein


Writer(s): Reiner Morgenroth, Michael Rhein, Andre Strugala, Marco Zorzytzky, Kay Lutter, Sebastian Lange, Boris Pfeiffer
You May Also Like
Saltatio Mortis - "Wachstum Über Alles" Getrieben von der Lust am Zuwachs Besoffen von Geschwindigkeit Sind Eitelkeit, Wachstum und Ego Drei Todsünden uns'rer Zeit Grenzenlos ist unser Hunger Warum werden wir nie satt? Gnadenlos ist unser...
Schandmaul - "Knüppel Aus Dem Sack" Ich hab ein Märchenbuch gefunden Und ich gestehe unumwunden Dass ich verschlungen die Geschichten Von all den Helden und den Bösewichten Doch immer mehr und mit jeder Märe Kommt mir die Erkenntnis...
Nachtblut - "Multikulturell" Ich habe Rassisten schon immer verachtet Fremde Kulturen aus einer anderen Sicht betrachtet So hab des Henkers Handwerk für mich entdeckt Und töte ausschließlich politisch korrekt In einer Welt, so...
Subway To Sally - "Leinen Los" Wir setzen die Segel Wir lichten die Anker, fahrn hinaus Wir gehen neue Wege Niemals zurück, immer voraus Die Leinen los Wir saßen lang am Ufer Und schifften in den Wind Wir wurden fett und träge...
Equilibrium - "Wirtshaus Gaudi" Mein neuer Bierkrug der ist leer Wo krieg ich denn jetzt Nachschub her? Ich schwing mich auf das Pferd geschwind Mal schau‘n was ich zu zechen find Dort - Ein Haus - Das schaut nach Schenke aus Mach...