"Tiefe" songtext
"Tiefe"
Eigentlich will ich nur nach Hause, doch bin wieder viel zu weit weg
Du siehst nur schneeweiße Sneaker, nicht den knietiefen Dreck
Meine Gedanken drehen sich im Kreis, in einem viel zu engen Jet
Für dich der Ausblick unendlich, doch mein Kopf ist das Gefängnis
Du siehst Luxus und den scheiß Fame und fragst dich dann, warum's mir nicht gut geht
Doch all den Schmuck und die scheiß Designerkleider bezahlt man nur mit seinem Blutgeld
Wie Treibjagd auf dein' Kopf, jeder will ein Stück von dir für sein' Block
Sie haben ein' Ozean voll Versprechen, aber keiner hält nur ein Wort
Ich seh deine Augen und seh die Hoffnung, aber meine spiegeln das Elend
33 Jahre nur Dreckstage, auch wenn die letzten sieben ok sind
Du schaust mich an und sagst, du trinkst mit mir aufs Leben
Füllst dein Glas mit rotem Wein und ich meins mit deinen Tränen
Durch deine Augen muss die Welt so wunderschön sein
Durch meine Augen ist die Welt so alt und grau
In ihren Augen seh'n sie dich und deine Schönheit
In meinen Augen spiegelt sich ein kalter Lauf
Du brauchst die Sonne und die Liebe
Ich brauch den Schatten und die Tiefe
Du und ich sind zu verschieden
Denn ich finde niemals finde niemals meinen Frieden
Ich seh dich an und frag mich, warum liebst du so sehr was schon lange kalt ist
Unter tausenden Diamanten nahmst du den letzten wertlosen Stein mit
Du, du liebst dein Leben laut, ich hasse meins lieber leise
Brauchst deine Freunde mehr um dich rum und ich brauch mehr Zeit für mich alleine
Vielleicht innerlich kaputt, aber komm' klar damit schon seit Jahren
Während du die Rosen siehst, wie sie blühen, zähl ich die Dornen, die sie tragen
Du siehst ein Lachen, glaubst an das Gute, ich die aufgesetzte Fassade
Denn der Mensch liebt nur das Geld und das Geld den Menschen zu verraten
Denn in meinem Kopf ist Krieg, ich hoffe nicht viel, außer nur ein wenig daran, dass Gott uns sieht
So wie du gut erkennst, wieviel Schuld auf mir liegt, so wie alle meine Sünden und mich trotzdem liebst
Ich schulde dir ein Meer aus Worten, doch sag nichts
Du legst dein Herz in diese Hände und siehst zu, wie es zerbricht
Durch deine Augen muss die Welt so wunderschön sein
Durch meine Augen ist die Welt so alt und grau
In ihren Augen sehen sie dich und deine Schönheit
In meinen Augen spiegelt sich ein kalter Lauf
Du brauchst die Sonne und die Liebe
Ich brauch den Schatten und die Tiefe
Du und ich sind zu verschieden
Denn ich finde niemals finde niemals meinen Frieden
Writer(s): Tim Wilke, David Kraft, Maximilian Tibor Albert Diehn
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album:
"Aus Dem Licht In Den Schatten Zurück" (2021)
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