"Siebenmeilenschuh" songtext

"Siebenmeilenschuh"

Gar wundersame Schuhe hab ich schmücken mir die Füße
Recht hässlich wären sie wohl, wenn sich nicht berichten ließe
Dass Zauberkräfte innewohnen, die den Träger reich belohnen
Jede noch so lange Reise, ward von ganz besonderer Weise
Denn ein jeder kleine Tritt, war wie siebentausend Schritt
Im Handumdrehen von Stadt zu Stadt, wie mans noch nie gesehen hatt

Welch Freiheit sich mir offenbarte
Mein war nun die ganze Welt
Oh, wie lag sie mir zu Füßen
Konnte hin, wos mir gefällt

Links Schritt, rechts Schritt
Mit jedem Tausendschritt verschwand ein Land
Links Schritt, rechts Schritt
Immer weiter, ich kam nicht zur Ruh
Mit meinem Siebenmeilenschuh

So nahm ich alles, was ich konnte, war kein Kostverächter
In jeder Stadt ein neues Fest, mit Wein, Weib und Gelächter
Stets den größten Krug bestellt, den Mann gehörnt, die Zech geprellt
So weilte ich mal hier, mal dort, am nächsten Tag schon war ich fort
Ein Schwerenöter, Lebemann, der nichts vollbrachte, nur begann
So mancher Maid das Herz zerbrach, als morgens leer das Schlafgemach

Welch Freiheit sich mir offenbarte
Mein war nun die ganze Welt
Oh, wie lag sie mir zu Füssen
Konnte hin, wos mir gefällt

Links Schritt, rechts Schritt
Mit jedem Tausendschritt verschwand ein Land
Links Schritt, rechts Schritt
Immer weiter, ich kam nicht zur Ruh
Mit meinem Siebenmeilenschuh

Einmal nur, war ich kurz davor
Ich war wie geblendet, war ein Tor
Die Schuhe abzulegen und fürwahr
Das Wort zu geben, vor dem Traualtar
Mir kams im letzten Augenblick
Was ich bekäm nie mehr zurück
Freiheit war die wahre Braut
"Nein", schrie ich ganz laut

Links Schritt, rechts Schritt
Mit jedem Tausendschritt verschwand ein Land
Links Schritt, rechts Schritt
Immer weiter, ich kam nicht zur Ruh

Links Schritt, rechts Schritt
Mit jedem Tausendschritt verschwand ein Land
Links Schritt, rechts Schritt
Immer weiter, ich kam nicht zur Ruh
Mit meinem Siebenmeilenschuh


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