"Die Wolken Wohnen Im Himmel" songtext

"Die Wolken Wohnen Im Himmel"

Die Wolken wohnen im Himmel und du hoffentlich auch
Du bist nur schon da oben, weil der liebe Gott dich braucht

Ich ging immer an die Elbe, wenn irgendetwas war
Seitdem du du nicht mehr da bist, ist mein neuer Ort dein Grab
Letztens saß da ein Vogel, könnte schwören, das warst du
Ich erzähl ihm aus meinem Leben und vielleicht hörst du ja zu
Mama geht es gut, bitte mach dir keine Sorgen
Doch mit deinem Tod ist ein großer Teil von ihr gestorben
Aber ich weiß auch, dass sie noch brennt für diese Welt
Immer am Pläne schmieden und machen, du kennst sie ja selbst
Sie macht sich echt große Sorgen um den Rechtsruck im Land
Steht auf Marktplätzen im Osten, mit Flyern in der Hand
Rosa ist so groß schon, du solltest sie sehen
Wenn sie lacht ist das für mich, wie wenn die Sonne aufgeht
Sie hat ganz neue Farben in dieses Leben gebracht
Und ja sie ist voll frech, kein Plan von wem sie das hat
Ihre Mama ist so lieb und versucht nicht sie zu verbiegen
Für die Liebe, die sie ihr gibt, werde ich sie für immer lieben
Und bin ich traurig, schau ich ins Firmament
Und ich könnt schwören, dass ich dich darin erkenn

Die Wolken wohnen im Himmel und du hoffentlich auch
Du bist nur schon da oben, weil der liebe Gott dich braucht
Wir bleiben uns treu wie die Stürme dem Meer
Das goldene Leuchten dem Herbst
Wir bleiben uns treu
Liege jede Nacht wach und frage mich was du grade machst

Weiß noch genau, wie du mir deine Uhr gabst, mit der Bitte sie zu tragen
Weil du ans Bett gefesselt warst und sie aufhört zu schlagen
Wenn man sich nicht bewegt und immer wenn ich auf 'ne Reise geh
Trag ich sie und bild mir ein, du würdest mir zur Seite stehen
Ein Geschenk von Oma, ich versuch mir einzureden
Wenn die Uhr tickt, dann seid auch ihr beide noch am Leben
Bitte besuch mich ganz oft in meinen Träumen
Auch wenn du nicht mehr da bist, bist du immer noch mein allerbester Freund
Kurz vorm Ende meintest du, du fühlst dich fremd in diesen Zeiten
Und auch ich merk, wie die Welt oft meine Grenzen überschreitet
Geräusche in meinem Ohr, die Spannung in meinem Nacken
Was ich vorhab ist nicht leicht, doch ich weiß, man kann es schaffen
Weißt du noch, du hast gesagt, wir bleiben uns treu
In deinem letzten klaren Moment, zwischen all den Fieberträumen
Dieses Leben tut oft weh, doch ich bin hier um es zu leben
Voller Freude auf den Tag, an dem wir uns wiedersehen
Und bin ich traurig, schau ich ins Firmament
Und ich könnt schwören, dass ich dich darin erkenn

Die Wolken wohnen im Himmel und du hoffentlich auch
Du bist nur schon da oben, weil der liebe Gott dich braucht
Wir bleiben uns treu wie die Stürme dem Meer
Das goldene Leuchten dem Herbst
Wir bleiben uns treu
Liege jede Nacht wach und frage mich was du grade machst


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